Eine achtförmige Schleife über einem schlaflos im Bett liegenden Mann.

Schlafen in Krisenzeiten – Michael Feld

Kriegsbilder im Fernsehen, die späte Nachricht der Chefin, Stress mit dem Partner: Es gibt viele Ursachen für schlechten Schlaf. Wie man seinem Körper ausreichend Ruhe geben kann, erklärt Schlafmediziner Michael Feld.

Nicht einschlafen, mitten in der Nacht aufwachen, lang vor dem Klingeln des Weckers hellwach sein: Schlafstörungen zeigen sich bei jedem Menschen anders. Aber die Ursachen sind meist ähnlich. Denn was uns am Tag belastet oder was wir verdrängen, holt uns nachts wieder ein und nimmt dann häufig besonders bedrohliche Ausmaße an. Weshalb das so ist, erklärt die Schlafforschung mit der spezifischen Art und Weise, wie das menschliche Gehirn nachts funktioniert.

Michael Feld

Aber gerade weil viele in Krisenzeiten besonders belastbar sein müssen, ist Schlaf ein zentrales Element, um die eigenen Akkus wieder aufzuladen. Der lässt sich allerdings nicht mit einem einfachen "Schalterumlegen" erzwingen. "Je mehr man Schlaf erzwingen will, desto schlechter wird er", sagt der Schlafmediziner Michael Feld. Aber jeder Mensch könne mit vielen kleinen Maßnahmen das eigene Schlafverhalten positiv beeinflussen – von der Erforschung des eigenen Schlafrhythmus bis zu festen Abendritualen; von der richtigen Ernährung bis zur individuell angepassten Ausstattung von Schlafzimmer und Bett: "Dann bettet sich der Schlaf wieder freiwillig in die 24 Stunden unseres Tages ein."

Buchtipp

Dr. med. Michael Feld (2018): Dr. Felds große Schlafschule. München: Gräfe & Unzer,  192 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 978-3833861413.

Redaktion: Heiko Hillebrand

Schlafen in Krisenzeiten – Michael Feld

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 25.03.2022 25:35 Min. Verfügbar bis 25.03.2023 WDR 5


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