Belarus im inneren Widerstand – Ingo Petz

Eine junge Frau im Brautkleid setzt Zeichen gegen staatliche Gewalt in Belarus

Belarus im inneren Widerstand – Ingo Petz

Der Journalist Ingo Petz ist ein Mittler zwischen Belarus und Deutschland. Für das Onlinemagazin "Dekoder" entschlüsselt er das für viele wenig bekannte Land, insbesondere die Entwicklung von den Protesten 2020 zum inneren Widerstand heute.

Aus der Ferne schien es überraschend, als im Sommer 2020 in Belarus die Proteste gegen Präsident Alexander Lukaschenko losgingen. Doch die Corona-Pandemie hatte die Vertrauenskrise der Bevölkerung in das autoritäre Regime vertieft. Nach der gefälschten Präsidentenwahl protestierten die Belarussen über Monate gegen den Machthaber, der das Land seit 1994 mit harter Hand regiert. Dass sich die Demonstrationen zu einer landesweiten Volksbewegung steigerten, sorgte für internationale Aufmerksamkeit, hielt aber die Staatsführung nicht davon ab, mit Repression und Gewalt gegen ihre Bürgerinnen und Bürger vorzugehen.

 Ingo Petz

Autor und Journalist Ingo Petz

Der Journalist Ingo Petz kennt Land und Leute, seit er 1995 zum ersten Mal nach Belarus reiste. Heute arbeitet er daran, Aufmerksamkeit und Interesse an den Geschehnissen im Osten Europas weiter wach zu halten.

Redaktion: Jessica Eisermann

Literaturtipp
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (Hrsg., 2020): Macht statt Gewalt. Schritte zur Freiheit – Gewalt statt Macht. Repression, Schikane, Terror. Zeitschrift Osteuropa 70. Hefte 10–11. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag. 440 Seiten. ISBN 978-3-8305-5021-1

Belarus im inneren Widerstand – Ingo Petz

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 06.05.2021 25:22 Min. Verfügbar bis 06.05.2022 WDR 5


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