Was ist los im Osten?

Cornelius Pollmer

Was ist los im Osten?

Mit den Menschen ins Gespräch kommen und die vielfältigen Lebensrealitäten der ostdeutschen Provinz kennenlernen: Mit diesem Ziel wanderte SZ-Redakteur Cornelius Pollmer durch die Mark Brandenburg. In der Redezeit berichtet er von seinen zum Teil skurrilen Erfahrungen.

Drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall: Die Arbeitslosenzahlen sinken im Osten, es gibt großzügige Staatsmilliarden des Bundes für den Strukturwandel. Gleichzeitig sind Abstiegsängte, Minderwertigkeitsgefühle, Angst vor Fremden und Identitätsverlust sowie Überalterung in weithin entleerten Landstrichen bei den Menschen in Ostdeutschland spürbar – und werden von den Medien auch gern besonders hervorgehoben.

Wie steht es um das Heimatgefühl der Ostdeutschen heute? Im letzten Sommer wollte Cornelius Pollmer den Menschen im Osten ganz nahe kommen. Der Journalist mit ostdeutschen Wurzeln wanderte durch die Mark Brandenburg. Er traf auf Trucker und Hacker, die Spreewälder Dorfjugend und Rentner auf Busreise. Darüber hat er ein Buch geschrieben: "Heute ist irgendwie ein komischer Tag" – und berichtet in der Redezeit über diese "atmosphärische Vermessung der Gegenwart".

Buchtipp

Cornelius Pollmer: Heut ist irgendwie ein komischer Tag. Meine Wanderungen durch die Mark Brandenburg.
Penguin Verlag, München 2019, 240 Seiten, 20 Euro

Redaktion: Beate Wolff

Was ist los im Osten? - Cornelius Pollmer

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit 12.07.2019 26:44 Min. Verfügbar bis 11.07.2020 WDR 5

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Stand: 11.07.2019, 16:52