Ein Indianerkrieger kämpft um seine Heimat

Indianerkrieger Madarejúwa Tenharim geht mit Speeren durchs Wasser

Ein Indianerkrieger kämpft um seine Heimat

Viele Male war der Journalist Thomas Fischermann bei den Tenharim zu Gast, einem kleinen Indianervolk am Marmelos-Fluss im Amazonasgebiet. Gegen Goldgräber, Holzfäller und einen geplanten Staudamm versucht ein Krieger seine Heimat zu verteidigen.

Thomas Fischermann

Tief im Urwald leben die Tenharim, ein Nomadenvolk, das sich hauptsächlich von der Jagd ernährt. Für getötete Tiere singen und beten sie; als Zeichen des Respekts und um den Ausgleich von Geben und Nehmen in der Natur zu bewahren. Doch ihr Lebensraum und damit ihre Lebensweise ist durch die Zerstörungen der Holzindustrie bedroht. Wenn die Geister des Urwaldes verschwinden, geht auch die Kultur der Tenharim verloren.

Die Heimat der Tenharim ist eine Waldfläche so groß wie Schleswig-Holstein. Für etwa 900 Indianer schwer zu verteidigen. Goldgräber und Holzfäller dringen in das Gebiet ein. Im Süden soll ein Staudamm gebaut werden. Der 21-jährige Krieger Madarejúwa Tenharim will sich wehren.

Buchtipp:
Thomas Fischermann (2018): Der letzte Herr des Waldes - Ein Indianerkrieger aus dem Amazonas erzählt von der Zerstörung seiner Heimat und den Geistern des Urwaldes. 205 Seiten. C.H. Beck

Redaktion: Regina Tanne

Ein Indianerkrieger kämpft um seine Heimat - Thomas Fischermann

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 04.07.2018 | 24:46 Min.

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