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Zuhause ist nicht, wo man herkommt

Besucher des Museum beim Markt in Karlsruhe betrachten  das Werk _What the fuck is heimat?_ aus dem Jahr 2012 von dem Künstler Stefan Strumbel.

Zuhause ist nicht, wo man herkommt

Es ist kompliziert. Früher war Zuhause der Ort, von dem man kam – und heute? Immer weniger Menschen fühlen sich heute noch sinnstiftend mit dem Ort verbunden, an dem sie geboren wurden. Menschen ziehen weg, werden verdrängt, fliehen.

Und doch wird kaum eine andere Zeit des Jahres so sehr mit „Zuhause“ verbunden, wie Weihnachten. Viele Familien sehen sich nur selten im Jahr, weil sie so verstreut in Deutschland oder auch im Ausland wohnen – aber zu Weihnachten trifft man sich wieder und für viele fühlt es sich an, wie nachhause kommen, wenn sie das Haus ihrer Kindheit betreten können.

Natürlich empfindet nicht jeder so. Manche sind ein Leben lang auf der Suche nach einem neuen Zuhause, oder wenigstens den einen Ort, an dem sie leben wollen. Ein Ort, der Sicherheit gibt, Geborgenheit, der ein Stückchen Identität vermittelt und Zugehörigkeit.

Unsere Autorin Magdalena Bienert hat fünf Menschen getroffen, die alle auf ihre ganz persönliche Art auf der Suche sind nach „Zuhause“ oder ihres noch nie angezweifelt haben.

Autorin: Magdalena Bienert

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Zuhause ist nicht, wo man herkommt

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 20.12.2017 | 20:08 Min.

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