Polizei und Verfassungsschutz bei Facebook und Co.

Ein Polizist schaut auf ein Tablet, das auf der Motorhaube eines Polizeiautos steht.

Polizei und Verfassungsschutz bei Facebook und Co.

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Messenger-Dienste wie WhatsApp prägen unseren Alltag. Mit solchen Daten lässt sich nachvollziehen, wer wann mit wem Kontakt hatte. Keine Überraschung, dass sich Polizei und Verfassungsschutz immer stärker für solche Daten aus dem Internet interessieren.

Als "Social Media Intelligence" wird die Auswertung von Daten aus sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten bezeichnet. Eigentlich stammt die Bezeichnung aus der Welt der Geheimdienste, aber auch Polizeibehörden arbeiten mittlerweile mit solchen Methoden. Mit der entsprechenden Software werden die Big Data genannten großen Datenmengen aus dem Internet nach verdächtigen Mustern durchsucht. Solche Ermittlungsmethoden greifen tief in Bürger- und Persönlichkeitsrechte ein und sind deswegen auch innerhalb der Polizei nicht unumstritten.

Wie sehr können und sollen sich Polizei und Verfassungsschutz auf automatisch erstellte Verdachtsmomente verlassen? Wie nutzen die Behörden konkret soziale Medien und was planen sie für die Zukunft?

Autor: Matthias Becker


Redaktion: Jessica Eisermann

Polizei und Verfassungsschutz bei Facebook und Co.

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 16.07.2018 | 20:10 Min.

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