Wenn Freunde reisen

Two happy young women taking a selfie

Wenn Freunde reisen

Zwei Dinge gehören zu den besten der Welt: Freundschaft und Reisen. Fast jeder hat schon mal Urlaub mit guten Freunden gemacht. In jedem Fall lernt sich beide besser kennen – doch ein Risiko ist die gemeinsam Fahrt ins Blaue auch.

Knapp drei Wochen bleiben noch bis zum Ende der Sommerferien in NRW. Und wir dürfen davon ausgehen, dass genau jetzt, in diesen Minuten, Stunden, Tagen, sehr viele Menschen Erinnerungen fürs Leben sammeln: Schülerinnen und Schüler, die zum ersten Mal ohne ihre Eltern, aber miteinander verreisen - und natürlich auch die Eltern, die vielleicht zum ersten Mal seit langer Zeit ohne ihre Kinder verreisen, dafür ihrerseits mit Freunden.

Von Liebesbeziehungen weiß man, dass sie dazu neigen, im Urlaub Schiffbruch zu erleiden. Weil die Liebenden einander dann nicht ausweichen können, weil verdrängte Probleme aus dem Alltag plötzlich und aufdringlich wieder im Raum stehen; weil alles, was sonst eher heimlich nervt, ohne die Ablenkung der täglichen Routine unübersehbar wird. Aber Freundschaft? Die folgt doch ganz anderen Gesetzen – sollte man meinen. Man hat im Urlaub endlich mal gemeinsame Zeit. Man liebt einander auf eine ungefährliche Weise und kann vieles gut verzeihen. Und vor allem: Man kennt einander ja und weiß, was man voneinander zu halten hat.

"Platonischer Urlaub" gehört zu den am meisten verbreiteten Reiseformen, fast jede und fast jeder hat das schon mal ausprobiert. Was das den Reisenden gibt, was sie sich erhoffen – und was sie aufs Spiel setzen: Wir haben es in diesem Feature über das Reisen in Freundschaft ausgelotet.

Autorin: Carolin Courts

Redaktion: Gundi Große

Wenn Freunde reisen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 09.08.2018 | 18:42 Min.

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