Mexiko vor der Präsidentschaftswahl

Ein älterer Mann steht vor einem Wahlplakat

Mexiko vor der Präsidentschaftswahl

Kaum ein Mexikaner glaubt, dass einer der Kandidaten Schluss machen wird mit Korruption, Kriminalität und Armut. Noch nie in der Geschichte Mexikos wurden so viele Menschen in den ersten Monaten eines Jahres ermordet. Am Sonntag (1.7.2018) ist in Mexiko Präsidentschaftswahl.

Der Staat will oder kann das organisierte Verbrechen in Mexiko nicht bekämpfen. Politiker flüchten sich in Versprechungen und billigen Populismus. Politisch völlig gegensätzliche Parteien haben sich in Bündnissen zusammengeschlossen, um am kommenden Sonntag möglichst viele Stimmen zu erhalten.

So paktiert der linke Andrés Manuel López Obrador mit Evangelikalen und die linke PRD mit Neoliberal-Konservativen. Sowohl etablierte als auch neue Parteien kaufen Stimmen, ohne dass die Behörden die Manipulation in den Griff bekommen, berichtet ARD-Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann. Mexiko ist geprägt von Korruption, Gewalt und wenig Hoffnung.

Autorin: Anne-Katrin Mellmann

Redaktion: Jessica Eisermann

Mexiko vor der Präsidentschaftswahl

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 28.06.2018 | 18:09 Min.

Download