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Marija Bakker im Porträt

Mehrsprachigkeit als Politikum in Kitas

Kinder sitzen um einen Tisch herum

Mehrsprachigkeit als Politikum in Kitas

Zu Hause wird die Muttersprache gesprochen und in der Kita deutsch – für viele Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, ist das ein gängiges Modell. Mehrsprachigkeit ist ein Geschenk und bietet viele Chancen, aber ist nicht Sache der Kita, oder?

Nordrhein-Westfalens Staatssekretärin für Integration, Serap Güler, setzt sich für bilinguale Konzepte und Mehrsprachigkeit in Kitas ein. In Deutschland gab es bei der letzten Erhebung 2014 dreimal so viele bilinguale Kitas wie noch vor zehn Jahren. Ihr bundesweiter Anteil von zwei Prozent ist jedoch immer noch vergleichsweise gering.

Was in Ländern wie Kanada oder Finnland normal ist, wird in der Bundesrepublik somit erst erprobt. Die Kindergartenlandschaft reagiert damit auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Denn mittlerweile hat fast jede dritte Familie in Deutschland ausländische Wurzeln. Doch bilinguale Kitas sind für viele Eltern und Erzieherinnen Neuland und werfen Fragen auf: Wie sieht gute mehrsprachige Erziehung aus? Und inwiefern profitiert das eigene Kind von dem Angebot?

Autorin: Melahat Simsek

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Mehrsprachigkeit als Politikum in Kitas

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 12.04.2018 | 19:14 Min.

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