Am nächsten Tag war er tot - zum 50. Todestag von Martin Luther King

USA, Memphis: Das Lorraine Motel. Auf dem Balkon von Zimmer 306 wurde am 4. April 1968 der Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. von Schüssen getroffen.

Am nächsten Tag war er tot - zum 50. Todestag von Martin Luther King

Am 4.4.1968 wurde Martin Luther King ermordet. In Memphis, Tennessee, lebt die Erinnerung an ihn weiter: u.a. gibt es dort das erste Bürgerrechts-Museum in den USA. Auch bei ehemaligen Mitstreitern und Jüngeren bleibt die Erinnerung wach, für sie ist Martin Luther King immer noch ein Fixstern.

Elaine Turner hat mit Martin Luther King gekämpft, John Gary Williams war sein Bodyguard, an dem Abend bevor der Bürgerrechtler und Nobelpreisträger auf dem Balkon des Lorraine Motel in Memphis erschossen wurde. Und auch für Kyler Gilkey, einen angehenden Politologen, ist Martin Luther King bis heute ein Vorbild, weil er gewaltfrei nicht nur gegen die Unterdrückung der Afroamerikaner gekämpft hat, sondern auch gegen die Armut - rassenübergreifend. Drei Menschen, zwei Generationen, ein Thema. Mit ihnen taucht Tom Noga ins Memphis der Jahre 1968 und 2018 ein. Wie sehen sie die Errungenschaften der Bürgerrechtsbewegung und wohin driften die USA in der Rassenfrage?

Autor: Tom Noga

Redaktion: Jessica Eisermann

Am nächsten Tag war er tot - zum 50. Todestag von Martin Luther

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 04.04.2018 | 20:01 Min.

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