Flucht und Vertreibung in Film und Fernsehen

Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei. 1945/46.

Flucht und Vertreibung in Film und Fernsehen

Die Flucht Ende des Zweiten Weltkriegs 1944/45 aus Ostpreußen oder Schlesien ist vielfach in Spiel- und Dokumentarfilmen dargestellt worden. Aber anders als im Radio, das näher an den Menschen und ihren Geschichten war.

Maria Furtwängler bei den Dreharbeiten zu "Flucht und Vertreibung"

Nicht erst Maria Furtwängler verkörperte publikumswirksam einen ostpreußischen Flüchtling im Fernsehen. Populäre Filme über Flucht und Vertreibung der Deutschen entstanden bereits seit dem Zeitpunkt des historischen Geschehens in der unmittelbaren Nachkriegszeit nach 1945.

Wie deuteten die Spielfilme die Ereignisse der Zwangsmigration und des Krieges? Welche Bilder, welche Geschichten lieferten sie? Und welche Unterschiede – oder auch Ähnlichkeiten – gab es dabei in Bundesrepublik und DDR?

Diesen Fragen widmeten sich beim Hans-Bredow-Institut in Hamburg Dr. Hans-Ulrich Wagner und Dr. Alina Tiews. Wolfgang Steil hat sie im Institut besucht und sich anhand von Filmbeispielen die damalige Herangehensweise an die historischen Ereignissen erläutern lassen.

Autor: Wolfgang Steil

Redaktion: Mark vom Hofe

Flucht und Vertreibung in Film und Fernsehen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 05.03.2018 | 19:49 Min.

Download