Das radelnde Klassenzimmer

Das radelnde Klassenzimmer

Eine Klassenfahrt der anderen Art: Schüler fahren mit dem Mountainbike zu einem Umweltprojekt. 500 Kilometer - mitten durch die namibische Wüste.

Das radelnde Klassenzimmer

Eine Schulklasse aus dem Ruhrgebiet hat sich in den Sommerferien auf eine ganz besondere Reise begeben.

Eine Schulklasse aus dem Ruhrgebiet hat sich in den Sommerferien auf eine ganz besondere Reise begeben.

Es geht durch die Namibwüste in Namibia. Dabei lernen die Jugendlichen einiges: Organisation und Umweltschutz. Vor allem sammeln sie Lebenserfahrung.

Für jeden gefahrenen Kilometer bekommen sie Spenden von Sponsoren. Die haben die Jugendlichen selbst akquiriert. Tanten, Onkel, Freunde Bekannte und Geschäftsleute. Unter anderem machten die Jugendlichen über Soziale Medien auf ihr Projekt aufmerksam.

Gespendet wird das Geld an ein Umweltschutzprojekt mitten in der Wüste namens NaDEET (Namib Desert Environmental Education Trust.

500 Kilometer geht es mit Mountainbikes über unbefestigte Schotterstraßen. Für die anstrengende Tour haben sie hart trainiert.

Abends tauschen sie ihre Erfahrungen beim gemeinsamen Abendessen am Lagerfeuer aus.

In einer Schule in Rietoog lernen die Jungen und Mädchen aus dem Ruhrgebiet den Alltag von Gleichaltrigen in Namibia kennen. Auf dem Stundenplan stehen die Bedingungen, zu denen die Menschen in der Namibwüste leben.

Gemeinsam beschäftigen sie sich mit dem Leben in der Wüste, wie man mitten in dem Ödland mit knappen Ressourcen nachhaltig umgehen kann.

Gekocht und gebacken wird etwa mit Solarengerie. Denn Sonneneinstrahlung gibt es in der flachen Wüste genug. Sie lässt sich als Energiequelle nachhaltig nutzen.

Am Ende der Reise haben die Schülerinnen und Schüler über 10.000 Euro für das Umweltprojekt zusammen geradelt.

Sommerferien der ganz besonderen Art.

Stand: 28.08.2018, 12:42 Uhr