Langeweile – und wie sie sich verändert hat

Mann sitzt verträumt in seiner Küche

Langeweile – und wie sie sich verändert hat

Was wurde eigentlich aus der Langeweile? In unserer ereignisreichen Gegenwart und in der Vergangenheit ist sie überall zu finden. Wenngleich auch in ganz anderer Form als wir die Langeweile von früher kennen.

Langeweile ist nicht bloß eine individuelle Befindlichkeit, sondern eine gesellschaftliche Frage. Sie steht im Zusammenhang mit dem Zeitmanagement einer Gesellschaft, ihren kulturellen Angeboten und Öffnungszeiten. Nichts los!: Das analoge Zeitalter war gekennzeichnet durch Warten und Mangel – ein Leben mit Sendeschluss, Sperrstunde und überschaubaren Festtagen.

Alles los, immer!: Im digitalen Zeitalter sollte der Langeweile endgültig der Garaus gemacht werden, aber aus der Kombination von Gleichzeitigkeit und Überfluss, Beschleunigung und Stillstand sind nur neue Formen der Langeweile entstanden. Wie fühlen sich die unterschiedlichen Formen an? Zeitzeugen, Opfer und Verfechter der Langeweile kommen zu Wort.

Autor: Olaf Karnik

Redaktion: Beate Wolff

Digitale und analoge Langeweile

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 12.07.2018 | 19:49 Min.

Download