Die Anfänge der menschlichen Kultur

Jürgen Kaube

Die Anfänge der menschlichen Kultur

Wie muss man sich das vorstellen? Den Anfang der Monogamie, die frühesten Kochversuche, das erste Geld, den Beginn von Musik? Der FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube hat sich auf die Suche nach den Anfängen der Kultur gemacht.

"Die wichtigsten Erfindungen haben keinen Erfinder", sagt Kaube, dessen Neugier nicht technischen Erfindungen, sondern den zivilisatorischen und sozialen Errungenschaften der Menschheit gilt. Anders, als mancher Mythos vermuten lässt, gibt es dabei meist nicht "den" Moment des Anfangs, weder beim aufrechten Gang noch bei der Kunst oder den ersten Schriftzeugnissen. Und längst nicht immer waren heutige Nützlichkeitsvorstellungen der ursächliche Grund für die Entstehung. Umso spannender ist die Frage nach den Erklärungsversuchen der Wissenschaft in den verschiedenen Epochen. Für Jürgen Kaube haben die Methoden heutiger Forschung viele neue Zugänge zu den Rätseln der Anfänge ermöglicht, von letztgültigen Erkenntnissen sind wir dennoch weit entfernt. Ein Fazit allerdings kann er mit Bestimmtheit ziehen: "Wir sind nicht die Krone der Schöpfung. Wir sind merkwürdig".

Buchtipp:
Jürgen Kaube: Die Anfänge von allem.
Berlin: Rowohlt.Berlin Verlag. 2017, 450 S., 24,95 €

Gast: Jürgen Kaube

Redaktion: Ursula Daalmann

Die Anfänge von allem - Jürgen Kaube

WDR 5 Neugier genügt - Redezeit | 05.01.2018 | 29:10 Min.

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