Heimat entdecken: Reisen in und um NRW

Heimat entdecken: Reisen in und um NRW

Raus aus der Wohnung, rein in die Natur – nach den Krisenwochen ist das Bedürfnis nach Erholung und Abwechslung gigantisch. Ein Problem: Viele Menschen wollen zur gleichen Zeit an die gleichen Orte. Antje Zimmermann zeigt, wo "Ausflüge mit Abstand" möglich sind.

Blick von einer Wiese aufs Wasser mit Bäumen darum

Hillesheim nennt sich selbst "Krimistadt" und liegt rund acht Kilometer hinter der Landesgrenze auf rheinland-pfälzischem Boden. Vor den mittelalterlichen Stadtmauern befindet sich das Naturerholungsgebiet "Bolsdorfer Tälchen", das auf dem Foto zu sehen ist. Hier verlaufen mehrere Wanderwege und ein neu angelegter Barfuß-Parcour.

Hillesheim nennt sich selbst "Krimistadt" und liegt rund acht Kilometer hinter der Landesgrenze auf rheinland-pfälzischem Boden. Vor den mittelalterlichen Stadtmauern befindet sich das Naturerholungsgebiet "Bolsdorfer Tälchen", das auf dem Foto zu sehen ist. Hier verlaufen mehrere Wanderwege und ein neu angelegter Barfuß-Parcour.

Das Münsterland ist bekannt für seine vielen Schlösser und Burgen. Dabei ist eines schöner als das andere. Verbunden werden sie durch die bekannteste Radroute des Landes: die "100 Schlösser Route", die auch zum Wasserschloss führt. Eine Alternative zu dem phasenweise sehr stark befahrenen Radweg ist eine andere Themenroute, die ebenfalls nach Raesfeld führt: die "Naturpark Hohe Mark Route".

Das "Witte Venn" ist ein grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet im Münsterland. Früher waren Schmuggler in der Region aktiv, die Kaffee, Schnaps und auch lebende Tiere über die deutsch-niederländische Grenze brachten. Heute finden Ausflügler hier ein weitverzweigtes Rad- und Wandernetz. Und kleine Boote für eine Ruderpartie auf der Ahauser Aa.

Um den ursprünglichen Buchenwald wiederherzustellen, werden im Siebengebirge seit einigen Jahren großflächig Nadelbäume gefällt. Dabei verströmen sie einen intensiven Duft. Das Foto zeigt eine der geschützten "Naturwald-Zellen". Kleine, wenig frequentierte Wege führen zu ihnen. 

Auch das Künstlerdorf Mörz liegt im rheinland-pfälzischen Teil der Eifel, vor den Toren der Stadt Münstermaifeld. In Mörz stehen dutzende alte Bruchsteinhäuser, die mit Kunstwerken und Pflanzen geschmückt sind. Das Foto zeigt den Hof von Anton Alflen. Der Bildhauer lebt und arbeitet auf einem fränkischen Bauernhof.

Schloss Dyck bei Jüchen wurde erstmals 1094 urkundlich erwähnt. Heute ist der frühere Stammsitz der Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck eine Stiftung. Besucher finden hier einen weitläufigen englischen Landschaftsgarten, der nicht nur in NRW seinesgleichen sucht.

Die Struffeltroute ist ein Partnerweg des Eifelsteigs. Holzstege führen mitten durch die alte Heidelandschaft. Und eine Aussichtsplattform an der Dreilägerbachtalsperre ermöglicht einen fantastischen Blick über die Eifel. Ein besonderes Wandervergnügen.

Die Bislicher Insel ist ein Naturschutzgebiet, das besondere Tierbeobachtungen ermöglicht. Im Winter leben hier tausende Arktische Wildgänse und im Sommer können aus Beobachtungshütten seltene Vögel beim Brüten beobachtet werden. Darunter sogar ein Seeadler.

Das Urfttal ist ein wichtiger Lebensraum für Schmetterlinge. Nirgendwo sonst in NRW gibt es so viele Arten und Individuen. Der braunorange Kaisermantel aus der Familie der Perlmuttfalter sitzt hier inmitten einer blühenden Wiese.

Stand: 04.06.2020, 13:17 Uhr