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Kneippen und Gruseln in NRW

Kneippen und Gruseln in NRW

Wohin in den Sommerferien? WDR 5-Reporterin Antje Zimmermann verrät originelle Reiseziele in NRW. Auf geht's zu eiskalten Kneippgüssen, wilden Rindern und in ein echtes Spukhaus.

Eine waldige und hügelige Landschaft im Hochsauerland

Insgesamt ist der Kneippwanderweg in Olsberg 42 Kilometer lang. Er führt durch Wälder und Wiesen, über Felder und Berge. Unterwegs kann an vielen Stellen eine spektakuläre Aussicht auf das Hochsauerland bewundert werden.

Insgesamt ist der Kneippwanderweg in Olsberg 42 Kilometer lang. Er führt durch Wälder und Wiesen, über Felder und Berge. Unterwegs kann an vielen Stellen eine spektakuläre Aussicht auf das Hochsauerland bewundert werden.

Gudrun Hagemeister ist eine der Kneipp-Animateurinnen in Olsberg. Sie begleitet Urlauber auf dem Wanderweg, gibt Einblicke in die Kneippsche Gesundheitslehre und verabreicht eisige Arm- und Beingüsse während der geführten Touren.

Zuerst schmerzt es – dann stellt sich das Vergnügen ein. Barfußlaufen wirkt wie eine Reflexzonenmassage auf den Körper.

In den NRW-Sommerferien finden wöchentlich mehrere geführte Touren auf dem Olsberger Kneippwanderweg statt. Der Weg kann aber auch auf eigene Faust erkundet werden und die Tretbecken können kostenlos genutzt werden.

Ganz Mutige können den Kneipp-Wanderweg auch im Winter begehen und die Anwendungen machen lassen. Das ist aber wirklich nichts für Warmduscher. WDR 5-Reiseexpertin Antje Zimmermann wagte es.

Die Klostermersch ist eine märchenhafte Auenlandschaft im Kreis Soest. Die renaturierten Lippeauen sind heute ein bedeutendes Naturschutzgebiet, in dem unzählige Wasservögel rasten, brüten und überwintern.

Auch die Menschen können sich an der Klostermersch erfreuen. Auf Wanderungen, geführten Touren oder Kanufahrten.

Die Auenlandschaft bietet verschiedene Lebensräume: darunter Wiesen, Weiden und kleinere Wälder. Die Lippe mäandert gemächlich durch das Naturschutzgebiet; am Flussufer wächst üppiges Schilf und üppiger Wasser-Knöterich. 

Ein besonderes Highlight sind die großen Wildtiere, die in der Klostermersch leben. Wie diese Taurusrinder, die hier friedlich grasen. Sich ihnen nähern sollten Besucher allerdings nur in Begleitung erfahrener Wanderführer.

Lemgo wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört und so ist der städtebauliche Gesamtcharakter bis heute erhalten geblieben. Architekturfreunde können im historischen Stadtkern etwa die "Neustädter Zwillinge" bewundern.

Auf der Ruhr werden Hausboottouren angeboten. Darunter die "Escargots" – das französische Wort für Schnecken. Wer die Hausboote betrachtet, die sich im Schneckentempo über die Ruhr bewegen, weiß sofort, woher der Name kommt. Die Schnecken werden alle mit Muskelkraft betrieben, ganz wie auf einem Fahrrad.

Stand: 10.07.2020, 17:22 Uhr