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MaMBA – Wohnen auf dem Mond

Computer-Animation der MaMBA, Moon and Mars Basis Analog

MaMBA – Wohnen auf dem Mond

Es klingt futuristisch wie aus einem Science-Fiction-Film: Christiane Heinicke entwirft eine Wohnanlage für Astronaut*innen auf Mond und Mars. Sie sollen dort für mehrere Wochen leben und arbeiten können. Sogar ein Gewächshaus ist in Planung.

Geophysikerin Dr. Christiane Heinecke von der Uni Bremen

Christiane Heinecke entwirft das erste Mond-Habitat.

Es wird eine Küche geben, einen Schlafraum, eine Werkstatt und ein Labor für biologische und geologische Experimente. Die Mond-Unterkunft ist in Modulen angeordnet, die an Bienenwaben erinnern. Christiane Heinicke von der Universität Bremen leitet seit zwei Jahren das Projekt MaMBA, eine Abkürzung für "Moon and Mars Base Analog" am Institut für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation. Sie muss für die Planung des Habitats zahlreiche Faktoren beachten. Zum Beispiel ist die Weltraumstrahlung auf dem Mond viel höher als auf der Erde. Damit Menschen überhaupt für längere Zeit dort leben könnten, müssten sie sich sorgsam in ihren "Häusern" schützen. Selbst ein Fenster in den sanitären Anlagen stellt die Geophysikerin vor eine große Herausforderung. Ein großer Schritt hin zur Realisierung der Mond-Wohnanlage: Wissenschaftlern ist es auf der Erde gelungen, Baumaterial aus Mondstaub für den 3D-Drucker herzustellen.

Autorin: Laura-Nadin Schneider-Naue

Redaktion: Regina Tanne

MaMBA – Wohnen auf dem Mond

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 09.07.2020 21:04 Min. Verfügbar bis 08.07.2021 WDR 5 Von Laura-Nadin Schneider-Naue

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