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Wer Wind sät, wird Sturm ernten

Sturmwolke und Blitz über einem Feld

Wer Wind sät, wird Sturm ernten

Vom Klimawandel über das gesellschaftliche Klima bis hin zu Shitstorms im Internet: Der Wind wird rauer. Aber wie wird aus einem Wind ein Sturm? Und was braucht es, damit eine Saat Früchte trägt? Dieter Jandt hat nachgefragt.

"Wer Wind sät, wird Sturm ernten", so steht es im Alten Testament geschrieben. Damit drohte Gott, jene zu bestrafen, die Götzen anbeteten. Im übertragenen Sinne trifft diese Warnung auch heute in vielerlei Hinsicht zu. So fischt die AFD seit ihrer Gründung am rechten Rand und weckt Geister, die man in einer solchen Vielzahl nicht erwartet hatte.

Aber nicht nur das politische Klima wird ungemütlich. Auch meteorologisch gesehen weht uns der Wind gehörig um die Ohren. Die Stürme werden heftiger, das Wetter unberechenbar, und die fortwährende Untätigkeit gegen Klimasünden hat "Fridays for Future" ins Leben gerufen – eine Bewegung, die nach der Corona-Pandemie sicher nicht verflogen sein wird. Derweil fegen vermehrt Shitstorms durchs Internet. – Zeit, das Sprichwort auf seine Alltagstauglichkeit hin zu überprüfen.

Autor: Dieter Jandt

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Wer Wind sät, wird Sturm ernten

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 27.07.2020 21:06 Min. Verfügbar bis 24.07.2021 WDR 5 Von Dieter Jandt

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