Weltgesundheit – Die WHO in der Dauerkrise

Ein Globus, davor Menschen als Spielfiguren, im Hintergrund die Grafik eines Virus

Weltgesundheit – Die WHO in der Dauerkrise

Ob eine neue Krankheit zur Pandemie wird, darüber entscheidet die internationale Zusammenarbeit. Sie zu organisieren ist die Aufgabe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – aber ist sie dazu überhaupt in der Lage?

194 Mitgliedsländer, knapp 10 000 Mitarbeitende, ein Budget von über 2,6 Milliarden Euro im Jahr. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist vergleichsweise klein, aber sie soll eine Vielzahl von Aufgaben erfüllen, von der Gesundheitsförderung über die Bekämpfung von Unfällen bis zur reproduktiven Gesundheit – und auch die Kontrolle von Epidemien. Muss die WHO für das Erreichen dieser Ziele wieder stärker und unabhängiger werden? Wie kann das gelingen?

Die Krise der WHO ist durch Covid-19 noch schwerer geworden. Vom 29. November bis 1. Dezember 2021 berät die Weltgesundheitsversammlung über einen Internationalen Pandemievertrag. Welches sind die Lehren, die aus der Coronakrise gezogen werden können? Wie kann weltweit Impfstoff gerecht verteilt werden? Welche Schutzmaßnahmen für die internationale Gemeinschaft müssen ergriffen werden? Denn: Ein Virus hat keinen Reisepass.

Autor: Matthias Becker

Redaktion: Jessica Eisermann

Weltgesundheit – Die WHO in der Dauerkrise

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 01.12.2021 21:35 Min. Verfügbar bis 30.11.2022 WDR 5 Von Matthias Becker


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