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Von der Straße auf den Bauernhof

Ein Obdachloser liegt in Berlin auf einer Parkbank.

Von der Straße auf den Bauernhof

Die Stiftung Barka warb bei polnischen Obdachlosen in Deutschland für eine Rückkehr nach Polen. Einige nahmen das Angebot an und leben heute auf einem von dreißig Biobauernhöfen.

Mirek schält Kartoffeln, Zbyszek erntet Biogemüse, Tomek betreut die Schafe. Auf den Bauernhöfen der Stiftung Barka in Polen starten viele Obdachlose ein neues Leben. Die einzige Bedingung: Kein Alkohol.

Bauernhof-Idylle in einem kleinen Ort unweit von Poznan. Doch mit Idylle hat das Vorleben der Bewohner*innen nichts zu tun: Etliche waren obdachlos, einige kommen aus dem Knast, manche aus der Psychiatrie. Sie leben heute bei Barka, einer polnischen Stiftung, die sich seit fast 30 Jahren um die Ausgegrenzten der Gesellschaft kümmert. Alle sind willkommen, die in der Gemeinschaft mitarbeiten wollen. Solange sie dem Alkohol abschwören.

Vor 30 Jahren, als der polnische Sozialismus zusammenbrach, gründeten zwei Psychologen die Stiftung. Sie kündigten ihre Jobs in der Psychiatrie und zogen mit ihren kleinen Töchtern in eine alte Schule  – zusammen mit zehn Obdachlosen,  einigen Psychiatrie-Patient*innen und Ex-Häftlingen.

Autorin: Erni von Aster

Redaktion: Lioba Werrelmann

Von der Straße auf den Bauernhof

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 29.10.2019 18:32 Min. Verfügbar bis 28.10.2020 WDR 5 Von Erni von Aster

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