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Pasta - Warum Nudeln so beliebt sind

Verschidene Sorten von Pasta

Pasta - Warum Nudeln so beliebt sind

Spaghetti mit Tomaten, Basilikum und Parmesan sind das Symbol italienischer Esskultur. Zwar sind Nudeln keine italienische Erfindung, doch hier wurden sie vom regionalen zum nationalen und heute globalen Erfolgsmodell.

Linguine, Bucatini, Maccheroni, Fusilli, Rigatoni, Farfalle und wie sie alle heißen: Weit über 350 Pastasorten – manche sagen, es seien mehr als 600 – soll es in Italien geben. Die Teigwaren sind dabei in Italien weitaus mehr als nur ein Lebensmittel: Sie sind Teil der italienischen Identiät des Landes, aber auch der unterschiedlichen Regionen, und damit auch Politik.

Auch in Deutschland haben italienische Pasta-Gerichte längst Wurzeln geschlagen. Ob im offiziellen Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft oder in Ranglisten der Kochzeitschriften: Immer stehen Nudeln wie Spaghetti ganz weit oben, wenn gefragt wird, was die Deutschen am liebsten essen. Im Gegensatz zur italienischen "Pasta secca", die allein aus Hartweizengrieß und Wasser bestehen darf, können in deutschen Nudeln auch Buchweizen, Dinkel oder Hülsenfrüchte verarbeitet werden – neuerdings findet sich auch schon mal Insektenmehl unter den Zutaten. Die deutsche Nudelwelt ist also in Bewegung.

Autor: Thomas Hillebrandt

Redaktion: Gundi Große

Pasta - Warum Nudeln so beliebt sind

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 15.10.2021 22:26 Min. Verfügbar bis 14.10.2022 WDR 5 Von Thomas Hillebrandt


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