Meins und Deins - Geld in Beziehungen

Rückansicht eines Paares, Frau zieht Mann Geldscheine aus der Hosentasche

Meins und Deins - Geld in Beziehungen

Geld und Liebe scheinen nicht zusammen zu passen. Doch wenn Paare einen gemeinsamen Haushalt führen, bilden sie eine Art Wirtschaftsunion. Dann drängt sich die Frage auf: Wer zahlt was und ist das auch fair?

An der Kontoführung eines Paares lassen sich verschiedene Beziehungsmodelle ablesen: Wer alles in einen Topf wirft, strebt auch finanzielle Einigkeit an. Individualisten hingegen halten an getrennten Konten fest. Weit verbreitet ist auch das gemeinsame Drittkonto, auf das jeder Partner einen vereinbarten Betrag einzahlt, ohne sein eigenes Konto aufzugeben. Jede Form der Kontoführung hat Vor- und Nachteile, eine Patentlösung für die gerechte Verteilung gibt es nicht. Experten raten daher dazu, finanzielle Angelegenheiten möglichst zu Beginn einer Beziehung zu klären. Dabei sollten Paare nicht nur die jeweiligen Einkommen berücksichtigen, sondern auch Aufgaben wie Haushalt und Kinderpflege in die Waagschale werfen.

Nach wie vor sind es in Deutschland meist Frauen, die ihre Karriere zugunsten der gemeinsamen Familie hinten anstellen. Das kann fatale Folgen haben. Wer seinen Beruf aufgibt oder in Teilzeit arbeitet, begibt sich in finanzielle Abhängigkeit. Das gilt besonders für unverheiratete Paare und gerade auch mit Blick auf das Alter. Wie beeinflusst das Tabuthema Geld den Beziehungsalltag? Hannah Rau hat mit verschiedenen Paaren darüber gesprochen, wann Geld zum Konflikt führt und was sie tun, um gerechte Lösungen zu finden.

Autorin: Hannah Rau

Redaktion: Gundi Große

Meins und Deins - Geld in Beziehungen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 12.11.2018 | 19:37 Min.

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