Nachhaltig leben – ist weniger vielleicht mehr?

Plastikflaschen und anderer Müll liegen an einem Strand.

Nachhaltig leben – ist weniger vielleicht mehr?

Heute ist Welterschöpfungstag, das heißt, unsere natürlichen Ressourcen für dieses Jahr sind eigentlich aufgebracht. Unsere Reporterin Annelen Bergenthum hat Menschen getroffen, die freiwillig und gern ressourcenschonend leben.

Ein Blick in deutsche Haushalte zeigt: Es gibt im Schnitt drei Telefone, anderthalb Flachbild-Fernseher und sieben Fernbedienungen. Ein Auto vor der Haustür. Der Deutsche ist unterwegs – täglich und zwar meistens mit dem Auto. Gekocht wird immer seltener. Stattdessen wird aufgewärmt und "gesnackt". Wenn das Handy nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, wird es ersetzt. Repariert wird wenig.

Unsere Lebensweise ist teuer – nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Seit den 1980er Jahren leben wir Menschen weit über unseren Verhältnissen. Rein rechnerisch haben wir heute schon (29.07.2019) – am so genannten weltweiten Erdüberlastungstag – das Budget der Natur für das ganze Jahr in Anspruch genommen.

Immer mehr Wissenschaftler und Politiker fordern daher ein Umdenken. Und immer mehr Menschen wollen auch nachhaltig leben. Aber wo bleiben dabei Spaß und Genuss? Unsere Reporterin Annelen Bergenthum hat Leute aufgesucht, die beides versuchen: nachhaltig zu leben – und dabei glücklich und zufrieden zu sein.

Autorin: Annelen Bergenthum

Redaktion: Heiko Hillebrand

Nachhaltig leben – ist weniger vielleicht mehr?

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 29.07.2019 22:02 Min. Verfügbar bis 28.07.2020 WDR 5 Von Annelen Bergenthum

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