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Motherland – Mutters Liebe zu Afrika

Die Hände eines Paares an einem Sandstrand.

Motherland – Mutters Liebe zu Afrika

Geld für Liebe – heißt es oft, wenn weiße europäische Frauen im Urlaub in Kenia eine Beziehung mit schwarzen Afrikanern eingehen. Als die weiße Europäerin aber die eigene Mutter ist, beginnt für die Tochter ein innerer Kampf.

Vor gut zwanzig Jahren reist Magret das erste Mal nach Kenia. Sie entdeckt ihre Liebe zum Land und zu den Menschen. Mit 58 Jahren lernt sie Rasmodi kennen, einen Mann vom Volke der Digo, zwanzig Jahre jünger als sie.

Die beiden haben sieben Jahre eine Beziehung, eine Saisonliebe. Zu Hause erzählt sie ihrer Tochter zunächst nichts davon. Sie baut ein Haus in Kenia, lebt mit Rasmodi und seinen beiden Kindern zusammen, drei bis fünf Monate im Jahr. Magret hat plötzlich eine afrikanische Familie. Ist das Liebe, ist das ein Geschäft?

Die Liebe zu Rasmodi zerbricht, aber Magret lernt an der Südküste Kenias einen neuen Mann kennen und lieben. Magret ist meine Mutter. Und ich will verstehen, was meine Mutter in Afrika gefunden hat, das sie in Deutschland offenbar vermisst. Es ist Zeit für ein Gespräch.

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Autorin: Petra Vennebusch

Motherland – Mutters Liebe zu Afrika

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 17.07.2020 22:51 Min. Verfügbar bis 16.07.2021 WDR 5 Von Petra Vennebusch


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