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Was wurde aus den Mondfahrern?

Die Mondlandefähre "Eagle" und die aufgestellten wissenschaftlichen Geräte auf der Mondoberfläche.

Was wurde aus den Mondfahrern?

Vor 50 Jahren betrat der Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Rund 30 Jahre später befragte der BBC-Journalist Andrew Smith jene noch lebenden neun Mondfahrer dieser Mission und stellte fest, dass nur wenige zurück in ein "normales" Leben fanden.

Manche der Mondfahrer fanden Jobs als Uni-Dozenten oder Berater für Kino-Filme wie "Apollo 13". Einer begann zu malen, einer gründete eine christliche Mission, ein anderer eine esoterische Schule. Einige der Mondfahrer wurden alkoholabhängig und depressiv und fanden nicht zurück in ein – wie viele Amerikaner sagen würden - "geregeltes" Leben.

Gemeinsam war allen Mondfahrern, dass sie über die - eigentlich ja spektakulären - Mondfahrten nicht zu einem Leben in Wohlstand gelangt sind. Neil Armstrong gründete nach seiner Rückkehr eine erfolgreiche Firma und wurde auf diesem Wege Millionär - Richard Gordon dagegen gab Weltraumfans bei Star-Trek-Conventions Autogramme für 20 Dollar das Stück.

Heute sind die ehemaligen Astronauten um die 80 Jahre alt. WDR 5 Neugier genügt hat sich auf die Suche nach ihnen begeben.

Autor: Hardy Tasso

Redaktion: Heiko Hillebrand

Was wurde aus den Mondfahrern?

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 27.02.2019 20:20 Min. WDR 5 Von Hardy Tasso

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