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Abenteuer Mondfahrt

Die Mondlandefähre "Eagle" und die aufgestellten wissenschaftlichen Geräte auf der Mondoberfläche.

Abenteuer Mondfahrt

Die Chancen standen 50:50 – nicht besser, nicht schlechter. Neil Armstrong zweifelte 1969 nicht daran, den Mond umrunden und unversehrt zurückkehren zu können. Aber die Landung? Vieles war unerprobt, vieles konnte schief gehen. Die Menge der Unwägbarkeiten war erdrückend.

Als die Mondfähre Eagle schließlich auf dem Mond aufsetzte, blieb noch Treibstoff für vielleicht 20 Sekunden. Es war eng, in jeder Beziehung. Der Computer war überlastet. Die Astronauten hatten das Zielgebiet um Kilometer verfehlt. Die Mondfähre war auf ein Gelände voller Felsen zugesteuert, auf dem sie nicht hätte landen können. Armstrong musste von Hand fliegen und einen Ort suchen, an dem sich Eagle sicher niederlassen konnte. Es war viel schwieriger als jede Simulation, sagte er später.

Was aber ist da eigentlich geschehen im Juli 1969? Zum ersten Mal haben Menschen einen anderen Himmelskörper besucht. Kein Zweifel, es ging um Politik – ohne die Rivalität zwischen den USA und der Sowjetunion hätte es den Flug von Apollo 11 nicht gegeben. War die Landung auf dem Mond also einfach nur ein technologisch brillanter Stunt im Kalten Krieg? Oder war es mehr, war es tatsächlich der Beginn eines neuen Zeitalters, vergleichbar mit dem Moment, als das Leben auf der Erde dem Meer entstiegen und an Land gekrochen ist?

Autor: Achim Schmitz-Forte

Redaktion: Regina Tanne und Heiko Hillebrand

Abenteuer Mondfahrt

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 15.07.2019 26:42 Min. Verfügbar bis 11.07.2020 WDR 5 Von Achim Schmitz-Forte

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