Die Krankenschwester in der Trivialliteratur

Eine Krankenschwester schaut einen jungen Arzt schmachtend an.

Die Krankenschwester in der Trivialliteratur

Stress, Überlastung, geringe Entlohnung, außerdem: Pflegekräftemangel. In Medienberichten hat es die Krankenschwester im Augenblick nicht leicht. Im Fernsehen und in Groschenromanen führt sich noch ein ganz anderes Dasein.

In der Trivialliteratur, fernab vom aktuellen Geschehen, und natürlich auch in Fernsehserien, ist der Kosmos der Pflegekräfte überschaubar. Da sind die hilfreiche, die besorgte, die hübsche, junge Schwester, die biestige, ergraute Oberschwester, der unbeschwerte zupackende Pfleger, der väterliche Chefarzt und der begehrenswerte Assistent – platziert in einer Krankenhauskulisse, in der es fast stündlich um Leben oder Tod geht.

Die Historikerin und Soziologin Birgit Panke-Kochinke hat untersucht, welche Bilder sich seit 1914 entwickelt haben und wie sie sich im Laufe der Zeit wandelten. Was erzählen sie uns eigentlich über den Beruf und die Arbeitswirklichkeit von Krankenschwestern und Pflegern? Nur Lügen, oder doch auch Wahrheiten?

Autorin: Veronika Bock

Redaktion: Lioba Werrelmann

Buchtipp

Birgit Panke-Kochinke: Krankenschwesternromane (1914-2018). Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag 2018. 153 Seiten, 24,95 €, ISBN-13: 9783863214234.

Krankenschwester-Mythen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 12.08.2019 19:44 Min. Verfügbar bis 11.08.2020 WDR 5 Von Veronika Bock

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