Wie geht Anstiften zum Klimaschutz?

Eine Kinderhand und eine Hand einer erwachsenen Person halten Ahorn-Setzlinge in Erde.

Wie geht Anstiften zum Klimaschutz?

Carmen Ulmen aus Eitorf an der Sieg ist vom Klima- und Naturschutz überzeugt. Nun will sie auch andere Menschen dazu bringen, sich verstärkt dafür einzusetzen. Den ökologischen Handabdruck vergrößern, nennen Klimaschützer das.

Die zweifache Mutter Carmen Ulmen hat viel getan, um mit der Familie möglichst ressourcenschonend zu leben: Kein Auto, Kein Smartphone und vegetarische Ernährung. In ihrer Heimat Eitorf an der Sieg sind die Folgen des Klimawandels zwar auch deutlich sichtbar, aber viele Mitstreiter für Klimaschutz hat sie hier nicht. Die Geographin mit Schwerpunkt Klima widmet sich nach mehr als zehn Jahren Familien- und Kinderzeit wieder diesem Thema: Zur Vortragsreihe im Wohnzimmer "Kinder in der Klimakrise" lädt sie ein: andere Eltern und Großeltern, die Nachbarschaft und Bekannte. Sie erklärt, wie sich das Klima über Jahrmillionen geändert hat, was sich auf der Erde die vergangenen  150 Jahre getan hat, und was Kinder in unserem Jahrhundert erwartet, wenn es so weiter geht. Ihre Botschaft ist klar: Die Zeit drängt. Die Vorträge werden zum regelmäßigen Klimatreff. Die Eitorferin organisiert Schulausflüge zu "Fridays for Future", ein klimaneutrales "Fest für die Erde" mit Infos oder und Gesprächsrunden.

Autorin: Renate Dobratz

Redaktion: Heiko Hillebrand

Wie geht Anstiften zum Klimaschutz?

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 19.11.2020 21:41 Min. Verfügbar bis 18.11.2021 WDR 5 Von Renate Dobratz


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