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Trümmer, Schutt und Bürokratie in Kalifornien

Nach den Waldbränden in Kalifornien stand Mai Lindquest lange in den Trümmern

Trümmer, Schutt und Bürokratie in Kalifornien

Verheerende Waldbrände haben ganze Regionen in Kalifornien in den USA zerstört. Das Feuer ist gelöscht, doch die Folgen sind lange nicht beseitigt. Zur Trauer und zu  Existenzängsten kommen für manche noch Stress mit Behörden dazu.

Es waren die schlimmsten Brände in der Geschichte Kaliforniens. Vor knapp hundert Tagen brachen die Waldbrände aus - wegen der andauernden Hitze. Sie zerstörten mehr als 15.000 Gebäude, töteten 91 Menschen und brannten hunderte von Quadratkilometern Land im Süden und Norden des Staates nieder.

Bilder, Blumen, Flaggen und Schilder im Andenken an Opfer der Schießerei in Thousand Oaks

Gedenken an die Opfer der Schießerei in Thousand Oaks

Die Feuer sind nun gelöscht. Für jene, die ihre Häuser und Wohnungen verloren haben, beginnt der Wiederaufbau. Der Norden von Los Angeles war kurz vor den Bränden auch noch von einer schlimmen Schießerei betroffen. Noch bevor die Angehörigen trauern konnten, entzündeten sich die Feuer und die Evakuierung begann. Eine Nachfahrin amerikanischer Ur-Einwohner verlor ihr Haus, in dem sie mehr als 40 Jahre gelebt hatte. Ein Grund dafür war unter anderem, dass statt ihrem Haus zuerst ein nahe gelegenes Filmstudio gelöscht werden musste. Nach der traumatischen Branderfahrung folgen nun die Aufräumarbeiten. Ein frustrierender Prozess für die Bewohner der Region, wie WDR 5-Reporterin Kerstin Zilm erfahren hat.

Autorin: Kerstin Zilm
Redaktion: Heiko Hillebrand

Trümmer, Schutt und Bürokratie in Kalifornien

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 22.01.2019 21:43 Min. Verfügbar bis 21.01.2020 WDR 5 Von Kerstin Zilm

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