Journalisten in Sachsen

Thorsten Heise, Landesvorsitzender der NPD Thüringen, gibt Journalisten vor dem Hotel Neißeblick, auf dessen Gelände das Rechtsrockfestival Schild und Schwert stattfindet, ein Interview.

Journalisten in Sachsen

"Anfeindungen sind für uns normal" - für viele Journalist*innen sind Anfeindungen Alltag. Das gilt vor allem dort, wo dem Journalismus häufig der Vorwurf der "Lügenpresse" gemacht wird, wie etwa im sächsischen Bautzen, in einem Klima, das geprägt ist von Misstrauen.

Bautzen in der Oberlausitz – bekannt für den scharfen Senf und den ehemaligen Stasi-Knast, seit 2016 aber vor allem, weil das Bild eines abgebrannten Hotels, das als Asylunterkunft geplant war, durch die Medien ging. Doch viele Bautzener regen sich weniger über diese Vorfälle auf als über die Berichterstattung aus ihrer Stadt. Wie arbeiten Journalist*innen, die hier leben und hier berichten? Lokaljournalisten haben in der Regel einen engen Kontakt zu den Menschen über die und für die sie schreiben. Wie berichten sie aus Bautzen, zwischen Aufklärungsarbeit und dem Vorwurf der Lügenpresse? Oder von einem Rechtsrockfestival in Östritz, das nur unter massiven Polizeischutz stattfinden kann?

WDR-5-Autorin Kai Adler hat Journalist*innen der "Sächsischen Zeitung" bei ihrer Arbeit begleitet. Wie greifen sie die Dinge auf, berichten, diskutieren darüber?

Autorin: Kai Adler

Redaktion: Jessica Eisermann

Journalisten in Sachsen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 26.08.2019 20:21 Min. Verfügbar bis 22.08.2020 WDR 5 Von Kai Adler

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