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Frauenfragen – Inge von Bönninghausen

Frauen-Fragen mit Inge von Bönninghausen

Frauenfragen – Inge von Bönninghausen

Als sie begann als Journalistin zu arbeiten, hieß es noch, Frauen könnten keine Nachrichten lesen, sie hätten keine glaubwürdige Stimme. Auch Inge von Bönninghausen ist es zu verdanken, dass heute das Gegenteil hörbar und sichtbar ist.

Inge von Bönninghausen bei der Verleihung des Grimme-Preises 2018

Sie hat sich jahrzehntelang für die Emanzipation von Frauen nicht nur in den Medien eingesetzt. Jedes Mal, wenn die WDR-Redakteurin Inge von Bönninghausen Ende der siebziger Jahre ihrem damaligen Chef vorschlug, ein politisches Frauenmagazin ins Leben zu rufen, sagte der: "Muss das sein?" Und die junge Journalistin  antwortete immer wieder: "Ja, das muss sein!" Nach zwei Jahren hatte sie sich durchgesetzt, ihre erste Sendung hieß "Frauenstudien", später "Frauenfragen" und das Magazin gibt es immer noch – seit 1997 heißt es "FrauTV". Doch das war nicht die einzige Pioniertat von Inge von Bönninghausen, sie gründete den Journalistinnenbund mit und statt in Rente zu gehen startete sie noch einmal als Vorsitzende des Deutschen Frauenrats durch. Kürzlich hat sie den Grimme-Preis für ihr Lebenswerk bekommen. Am 20. September 2018 wird Inge von Bönninghausen 80 Jahre alt. Ihr Credo: "Mein Verständnis von Feminismus ist, bei allem und jedem, immer die Frage zu stellen: Und was bedeutet das für Frauen?"

Autorin: Renate Werner

Redaktion: Regina Tanne

Frauenfragen - Inge von Bönninghausen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 06.09.2018 | 19:32 Min.

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