Hürtgenwald – Umstrittenes Gedenken

Deutsche Reservisten beim Hürtgenwaldmarsch mit Panzern und anderen Militärfahrzeugen

Hürtgenwald – Umstrittenes Gedenken

In der Eifelgemeinde Hürtgenwald wird seit Jahren darüber gestritten, wie an die Schrecken des Kriegswinters von 1944/45 erinnert werden soll. Jetzt gibt es neben alten Traditionen auch neue Ideen und Initiativen.

Die Kämpfe in der Nordeifel zählen zu den längsten und verlustreichsten Gefechten des Zweiten Weltkriegs auf deutschem Gebiet. Sie hinterließen Tausende Tote und Verwundete auf beiden Seiten. Genaue Zahlen sind bisher nicht bekannt. Während vor Ort gerne von einem "sinnlosen Krieg" gesprochen wird, bleibt oft im Dunkeln, warum gekämpft wurde. Gab es nicht eine Vorgeschichte? Und was geschah eigentlich mit den aus Osteuropa verschleppten Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen? In den Dörfern der Nordeifel gibt es Menschen, die diese Fragen stellen. Und auch der Landschaftsverband Rheinland will die Geschichte der sogenannten "Schlacht im Hürtgenwald" aufarbeiten und neue Konzepte der Erinnerungskultur entwickeln.

Autor: Jürgen Salm

Redaktion: Jessica Eisermann

Hürtgenwald – Umstrittenes Gedenken

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 31.10.2019 18:18 Min. Verfügbar bis 30.10.2020 WDR 5 Von Jürgen Salm

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