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Die Musik der Monster, Drachen und Dämonen

 Kerzen leuchten in selbst geschnitzten Halloween-Kürbisse in einem Garten.

Die Musik der Monster, Drachen und Dämonen

Spukgestalten kommen selten leise daher. Fiese Geräusche begleiten Geister und Gefährten in der Oper, in Filmen und Spielen. Schrille Töne sorgen für den nötigen Thrill. Jane Höck hat sich auf eine ungeheure Musikreise begeben.

Am Beginn war der Mensch, der an Monster glaubte, weil die äußere Welt so groß und unbegreiflich, so unüberschaubar und ungeheuerlich war. Die Nächte waren finster und im Dunkeln lauerte Gefahr. Dann kam das Licht in Form der Aufklärung und der Elektrizität in unsere Welt und vertrieb die Monster ins Märchen, in die Literatur, in die Musik und den Film. Doch wir gruseln uns weiter, wie ein Kind, das Angst hat vor dem Monster unterm Bett. Woher kommt die Lust am Unheimlichen? Daran, sich zu gruseln und schauderhafte Welten und Wesen auszumalen? Wie wird das Grauen, der Schrecken, das Ungeheure in der Musik umgesetzt?

Das lässt sich besonders schön auf der Kinoleinwand, im Hörspiel oder im Radio, aber auch im Videospiel ausmachen: Denn was wäre ein Horrorstreifen ohne Musik, die den Schrecken und das Böse ankündigt, eine Gänsehaut erzeugt oder einen Schauder über den Rücken jagt? So wie im Film "Joker", zu dem die Isländerin Hildur Guðnadóttir den 2020 Preis gekrönten Oscar Soundtrack geschrieben hat.

Autorin: Jane Höck

Redaktion: Gundi Große

Die Musik der Monster, Drachen und Dämonen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 30.10.2020 20:24 Min. Verfügbar bis 29.10.2021 WDR 5 Von Jane Höck


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