Eine (Liebes-)Geschichte gegen den Krieg

Der Friedensaktivist George Mizoo mit Friedensfahne am Capitol in Washington DC

Eine (Liebes-)Geschichte gegen den Krieg

Im Glauben, seine Heimat zu verteidigen, meldet sich der 17-jährige US-Amerikaner George Mizo freiwillig zum Kriegsdienst in Vietnam. Damit beginnt eine Tragödie, aus der später ein großes humanitäres Werk hervorgeht.

Georg Mizo wird schwer verletzt, überlebt als Einziger seiner Einheit ein Massaker und wird zum überzeugten Kriegsgegner. Auf den Stufen des Kapitols in Washington bringt ihn ein Hungerstreik 1986 beinahe um. Berührt von Georges Friedensengagement bricht die süddeutsche Friedensaktivistin und Sonderpädagogin Rosemarie Höhn nach Washington auf, um ihn zu unterstützten. Sie verlieben sich, heirateten und bauen zusammen mit dem ehemaligen Feind in Vietnam ein Dorf auf für Agent-Orange-Opfer, das Dorf der Freundschaft.

Das Dorf der Freundschaft im Vietnam

Das Dorf der Freundschaft im Vietnam

Vor 60 Jahren setzten die USA dieses hochgiftige dioxinhaltige Entlaubungsmittel erstmals ein. Auch George Mizo ist ein Agent-Orange-Opfer und stirbt am Ende an den Spätfolgen dieser Chemiewaffe. Rosemarie Höhn-Mizo, ihr Sohn Mike und George Mizo erzählen in diesem Porträt von Peter Jaeggi von traumatischen Kriegserlebnissen und vom gemeinsamen humanitären Abenteuer in Vietnam für Agent-Orange-Opfer und vietnamesische Kriegsveteranen.

Autor: Peter Jaeggi

Redaktion: Beate Wolff

Eine (Liebes-)Geschichte gegen den Krieg

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 29.07.2021 21:19 Min. Verfügbar bis 28.07.2022 WDR 5 Von Peter Jaeggi


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