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Gefahrenzone - Subkultur in der Provinz der DDR

Die vier Musiker der Band "Gefahrenzone" aus Saalfeld. Von links: Stefan Stake (Saxofon), Arndt Noa (Bassgitarre), Ralf Herbig und Lutz Semmler; im Hintergrund ein Mitglied der befreundeten Band Airtramp

Gefahrenzone - Subkultur in der Provinz der DDR

Offene Wohnungen als Treffpunkte, eine Punk-Band, die sich "Gefahrenzone" nennt. Der Untergang der DDR vor 30 Jahren wurde nicht nur in Dresden, Leipzig und Berlin eingeleitet, sondern auch in der Provinz.

Saalfeld an der Saale, eine Kleinstadt südlich von Jena. Ende der 1980er Jahre haben Jugendliche hier versucht, die Grenzen des Möglichen auszutesten. Man traf sich in den Räumen der Gemeinde oder in privaten Wohnungen, diskutierte über Literatur und Politik und plante Aktionen, beispielsweise gegen die größte Schweinemastanlage des Landes. Den Sound dazu lieferte die Saalfelder Punkband "Gefahrenzone". Die machte sich trotz Auftrittsverboten in der DDR einen Namen.

Autor: Jürgen Salm

Redaktion: Jessica Eisermann

Gefahrenzone - Subkultur in der Provinz der DDR

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 18.09.2020 18:56 Min. Verfügbar bis 17.09.2021 WDR 5 Von Jürgen Salm

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