50 Jahre deutsche Entwicklungshelfer

Deutscher Arzt untersucht in Nairobi ein Kleinkind auf dem Schoß seiner Mutter

50 Jahre deutsche Entwicklungshelfer

Die Krankenschwester im Jemen, der Augenarzt in Kenia, der Ingenieur in Peru, die Sozialarbeiterin in Südindien: Sie wollen heilen, Wissen vermitteln und Lebensumstände in ärmeren Ländern verbessern – möglichst nicht von oben herab. Das gelingt nicht immer.

Als am 18. Juni 1969 – der SPD-Politiker Erhard Eppler war Entwicklungshilfeminister – das "Gesetz über den Einsatz von Entwicklungshelfern" verabschiedet wurde, war der wirtschaftliche Aufschwung in vollem Gange und Deutschland auf gutem Wege zu wirtschaftlichem Wohlstand. Das Land entdeckte seine Verantwortung für Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika, die man "Entwicklungsländer" nannte. Inzwischen sind mehr als 30.000 Frauen und Männer in 100 Staaten im Einsatz gewesen, haben geholfen, haben gelernt – von den Menschen, mit denen sie arbeiteten – und müssen sich fragen lassen, ob ihre Arbeit immer sinnvoll ist.

Autorin: Irene Dänzer-Vanotti

Redaktion: Heiko Hillebrand

50 Jahre deutsche Entwicklungshelfer - Teil 1

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 18.06.2019 05:27 Min. WDR 5 Von Linda Staude

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50 Jahre deutsche Entwicklungshelfer - Teil 2

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 18.06.2019 14:21 Min. WDR 5 Von Irene Dänzer-Vanotti

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Stand: 17.06.2019, 14:48