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"Fuckup Nights" – aus Scheitern lernen

Schokoladenladen-Pionier Holger in't Veld (nicht zu erkennen) spricht am 15.01.2015 vor einer Leinwand mit der Aufschrift "Fuckup" vor blauem Hintergrund im Rainmaking Loft in Berlin bei der "Fuckup Night".

"Fuckup Nights" – aus Scheitern lernen

Die Idee der "Fuckup Night" entstand 2012 in Mexico. Mittlerweile gibt es sie in Städten weltweit. Dabei berichten "Gescheiterte" über Geschäftsideen, die nicht so richtig zündeten, und was sie daraus gelernt haben.

zerbrochenes Geschirr liegt auf blauem Untergrund

Die Krise als Chance

Die Medien sind voll von Berichten über neue Start Ups: Innovative Geschäftsideen meist im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Von zehn Start Ups überlebt die ersten drei Jahre aber nur eins. Und Scheitern hat ein schlechtes Image in Deutschland. Das ist schade – denn wie die Realität zeigt, haben sehr viele erfolgreiche Unternehmer oft sogar mehr als nur ein "Fuck Up" hinter sich. Dieses amerikansiche Slangwort bedeutet ungefähr so viel wie "großer Mist" und wird benutzt, wenn irgendwas schiefgegangen ist, zum Beispiel ein Startup. In den USA sieht man das Scheitern weniger negativ: Es gehört dazu, man lernt daraus und beginnt neu. Aus dem Scheitern lernen, allerdings nicht aus dem eigenen, sondern aus dem anderer: Das ist Ziel der "Fuckup Nights". Die heißen wirklich so, sind ein großes Spektaktel und werden seit einiger Zeit regelmäßig auch in NRW veranstaltet. Unsere Autorin hat für Neugier genügt eine "Fuckup Night" in Bochum besucht.

Autorin: Eva Wolk

Redaktion: Heiko Hillebrand

"Fuckup Nights" – aus Scheitern lernen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 22.01.2020 18:42 Min. Verfügbar bis 21.01.2021 WDR 5 Von Eva Wolk

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