Was Frauenfreundschaften ausmacht

Zwei Frauen liegen auf dem Boden und essen Pizza

Was Frauenfreundschaften ausmacht

Die beste Freundin ist unersetzlich, da sind sich viele Frauen einig. Die Freundschaften zwischen Frauen scheinen auch inniger zu sein als die zwischen Männern. Woran liegt das und hat sich das Freundschaftskonzept über die Zeit verändert?

"Lass uns Freundinnen sein!", meinte die spätere Schriftstellerin Katherine Mansfield im Alter von 15 Jahren zu ihrer Klassenkameradin Ida Baker. "Ich will dir dienen, und deine Wege gehen, immer", antwortete Ida. Was sie dann auch tat – sehr zum Missfallen von Katherines jeweiligen Ehemännern.

Große Worte, große Gefühle. – Niemand fungiert besser als Ego-verstärkender Spiegel als die allerbeste Freundin. Von jeher bilden gemeinsame Frauenzeiten einen Schonraum vor den gesellschaftlichen Erwartungen, den Ansprüchen der Männer, Eltern oder der Kindern. Besteht die Gefahr, dass weibliche Bündnisse die Gräben zwischen den Geschlechtern vertiefen? Schwierig kann es werden, wenn Frauen alles zu sein meinen, mütterliche Ratgeberinnen, Familienersatz, Schwester, Kameradin, Kummerkasten und angehimmeltes Vorbild.

Autorin: Justina Schreiber

Redaktion: Jessica Eisermann

Was Frauenfreundschaften ausmacht

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 05.12.2019 21:48 Min. Verfügbar bis 03.12.2020 WDR 5 Von Justina Schreiber

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