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Wenn Frauen an der Spitze stehen

Nicht zu erkennende Frau gibt eine Präsentation. Im Hintergrund ist eine Grafik mit Balken-Diagrammen zu erkennen

Wenn Frauen an der Spitze stehen

Etwa 30 Prozent aller Aufsichtsratsposten der Konzerne in Deutschland sind mit Frauen besetzt. Mehr als zu früheren Zeiten, doch sind sie noch deutlich unterrepräsentiert. Ingo Zander hat drei Frauen getroffen, die es bis nach oben geschafft haben.

Etwa jeden dritten Posten in einem Aufsichtsrat in einem deutschen börsennotierten Unternehmen hat eine Frau inne. Das sind mit knapp über 30 Prozent erstmals durchschnittlich mehr Frauen als die 2015 eingeführte Quote verlangt. Trotzdem spiegeln die Zahlen längst nicht das statistische Verhältnis von Männern und Frauen in Deutschland.

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) schlägt aktuell in einem Gesetzentwurf Strafen für Unternehmen vor, die die Quote nicht erfüllen. Und immer noch arbeiten auch deutlich weniger Frauen als Männer in den Vorständen von Unternehmen. Wie gelingt es Arbeitnehmerinnen die "gläserne Decke" auf dem Weg an die Konzernspitzen zu durchbrechen?

Vorbilder könnten die sein, die es in der Firmenhierarchie nach oben geschafft haben: Birgit Behrendt, Beate Heinisch und Simone Menne, zum Beispiel. Von der Sekretärin zur Vize-Vorsitzenden des europäischen Teils des Autokonzerns Ford, aus der Arbeiterfamilie in den Aufsichtsrat des Versicherungskonzerns Axa, von der Steuerfachgehilfen an die Stelle, an der über Finanzen und Personal des Luftfahrt-Giganten Lufthansa entschieden wird. Ihre Überzeugung ist, dass Frauen selbstbewusst auftreten, ihre Kompetenzen betonen und sich nicht selbst unter Druck setzen sollten.

Autor: Ingo Zander

Redaktion: Regina Tanne

Wenn Frauen an der Spitze stehen

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 21.01.2020 16:21 Min. Verfügbar bis 20.01.2021 WDR 5 Von Ingo Zander


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