Flaschensammler und ihr Alltag

Ein Pfandsammler greift in eine Mülltünne, er hat einen Einkaufswagen voller Pfand dabei

Flaschensammler und ihr Alltag

In Parks, bei Großveranstaltungen, auf der Straße: In vielen deutschen Städten sammeln Menschen Pfandflaschen und Dosen. Sie verdienen sich etwas dazu, um mehr Geld zum Leben zu haben. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen oft Jahre zurück.

Birgit sitzt vor einem Imbiss in Köln, Zigarette in der Hand, vor ihr eine Cola. Auf der vierspurigen Straße rauschen die Autos vorbei. Im Supermarkt gegenüber hat sie gerade Flaschen in den Pfandautomaten geworfen. Das Ende eines langen Tages, der in einer Notschlafstelle für obdachlose Frauen begann.

Auch der 78 Jahre alte Hajo und seine 75-jährige Frau Ingrid sammeln Pfandflaschen. Seit gut drei Jahren sind sie mit einem Trolley in einem Park im Kölner Süden unterwegs. Hajo war lange Zeit selbständig, Ingrid ist mit 58 in Frührente gegangen. Wie die meisten Flaschensammler haben die beiden immerhin ein Dach über dem Kopf.

Wie sieht der Alltag von Flaschensammlern aus? Warum machen sie das? Und wann hat das überhaupt angefangen?

Autor: Frederik Rother

Redaktion: Julia Lührs

Flaschensammler und ihr Alltag

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 22.11.2019 19:39 Min. Verfügbar bis 21.11.2020 WDR 5 Von Frederik Rother

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