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Feminismus und Emanzipation in Russland

Maskierte Mitglieder der Punkrockband "Pussy Riot" in einer Moskauer Kathedrale.

Feminismus und Emanzipation in Russland

"Mutter Gottes, werde Feministin", sangen Pussy Riot 2012 bei ihrem Skandal-Auftritt in Moskau. Für solchen Aktivismus gibt es in Russland nur wenig Unterstützung. Russlands feministische Bewegung muss sich durchkämpfen.

Organisierten Feminismus gibt es in Russland nur wenig – und das, obwohl das Land vor 100 Jahren Vorreiter in Sachen Emanzipation war: Frauen durften wählen, legal abtreiben und sich ohne Probleme scheiden lassen. Von diesem Geist ist wenig geblieben. Nur knapp 40 Prozent der Menschen in Russland glauben, dass eine völlige Gleichstellung von Frau und Mann überhaupt möglich ist. Ein Drittel unterstützt zwar die feministische Bewegung – die ist aber sehr klein. Wie überleben diese aktivistischen Gruppen, die für Frauenrechte kämpfen? Was tut der Staat für die Sache der Frau? Und was hat das alles mit den Bolschewiken zu tun?

Autorin: Christina Spitzmüller

Redaktion: Jessica Eisermann

Feminismus und Emanzipation in Russland

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 06.03.2020 21:41 Min. Verfügbar bis 06.03.2021 WDR 5 Von Christina Spitzmüller

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