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03.03 - 04.00 Uhr Philosophie spezial

Fahrradfahren – mit oder ohne Motor?

Hinterrad eines weißen E-Mountainbikes groß, vorne ein weiterer Radler am Berg

Fahrradfahren – mit oder ohne Motor?

Fahrradfahren muss nicht mehr anstrengend sein. Immer mehr sogenannte "Pedelecs" fahren auf deutschen Radwegen. Verdrängen sie das klassische Fahrrad? Und wie steht es um die Philosophie des Fahrradfahrens?

Radfahren, das war ursprünglich mal Treten. Das war Fortbewegung durch Muskeln und Lunge. Was zwei Jahrhunderte selbstverständlich war, gerät mit der Elektrifizierung des Verkehrs in den Umbruch. Gangschaltung war gestern. Schaltet man den Motor zu, kommt man viel leichter den Berg hoch oder kann auf langer Strecke die müden Beine entlasten.

Wo der Roller zum E-Scooter wird und das Auto zum E-Mobil, wird das Fahrrad zum E-Bike – oder präziser: zum "Pedelec". So heißen die Geräte, bei denen der Hilfsmotor zum Treten hinzugeschaltet werden kann. Richtige "E-Bikes" laufen ausschließlich mit Elektroantrieb. Sie sind also im Grunde Mofas mit Elektro- statt mit Verbrennungsmotor.

Wo hat das Pedelec Vorteile gegenüber dem Fahrrad, abgesehen vom Bedürfnis des Fahrers nach Bequemlichkeit? Und wie ist das Verhältnis der beiden Antriebsgruppen auf den oft engen Verkehrswegen? Gibt es dort Konkurrenzen oder gleiten sie friedlich nebeneinander her?

Autor: Wolfgang Steil

Redaktion: Julia Lührs

Fahrradfahren – mit oder ohne Motor?

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 23.10.2019 18:24 Min. Verfügbar bis 22.10.2020 WDR 5 Von Wolfgang Steil

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