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Entlang der mexikanischen Grenze

Weiter Blick über den Grenzzaun zwischen Mexiko und den USA. Auf der amerikanischen Seite patrouillieren US-Fahrzeuge.

Entlang der mexikanischen Grenze

Die Grenze zwischen den USA und Mexiko ist der Schauplatz einer humanitären Krise. Zehntausende Migranten aus Zentralamerika versuchen illegal über die Grenze einzureisen, darunter sind viele Familien mit Kindern.

Ihnen steht die Grenzpolizei gegenüber, unterstützt von 4.500 US-Soldaten. Zusammen sichern sie diese Grenze und haben nach eigenen Angaben im Februar 2019 etwa 76.100 Migranten gestoppt, die in die USA einreisen wollten. In den Auffanglagern an der Grenze werden sie festgehalten, zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hat nun 15.000 Soldaten an die Grenze zu den Vereinigten Staaten entsendet. Seit dem Wochenende sind bereits 6.000 Nationalgardisten an der mexikanischen Südgrenze zu Guatemala. Die Truppen sollen die Geflüchteten aus El Salvador, Guatemala und Honduras stoppen, die 68 Grenzübergänge kontrollieren und das Nationale Institut für Migration (INM) bei der Abschiebung von Menschen ohne Papiere unterstützen. Es ist die Antwort des mexikanischen Präsidenten auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Strafzölle auf mexikanische Importe zu erheben.

Tini von Poser hat 1.000 Kilometer der Grenze bereist, mit Migranten, einheimischen Mexikanern und US-Patrioten gesprochen. Die Reise entlang der Grenze startet in Ciudad Juárez und mündet in Tijuana am Pazifik. Mal auf der mexikanischen Seite, mal auf der amerikanischen Seite.

Autorin: Tini von Poser

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic

Entlang der mexikanischen Grenze

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 25.06.2019 22:19 Min. WDR 5 Von Tini von Poser

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