Die Grenzen der Empathie

Gemeinsame Umarmung im Team als Teambuilding Konzept

Die Grenzen der Empathie

In Krisenzeiten wird immer wieder zu mehr Empathie mit anderen aufgerufen. Mitgefühl kann die Beziehung zu Freunden oder Familie enorm erleichtern – aber auf gesellschaftlicher Ebene kann Empathie auch Gefahren bergen.

Empathie kann Nähe und Vertrautheit schaffen – zu fühlen, was das Gegenüber fühlt, verbindet. Deshalb häufen sich zu Krisenzeiten die Appelle nach mehr Empathie – doch ist das eine so gute Idee? Klar ist, Empathie bezieht sich eher auf nahestehende Menschen, die einem ähnlich sind und nicht unbedingt auf Fremde. Das kann aber auch Gefahren für die Gesellschaft bedeuten: Würden Entscheidungen nach Empathie getroffen, wären sie höchst unfair.

Außerdem kann Empathie zu Stress und zu einem lähmenden Gefühl führen. Lässt sich nach fast anderthalb Jahren Pandemie überhaupt noch Empathie für Mitmenschen empfinden? Kann mehr Empathie zu einer besseren Welt beitragen – oder ist Empathie eigentlich überbewertet?

Autorin: Sarah Emminghaus

Redaktion: Jessica Eisermann

Die Grenzen der Empathie

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 02.08.2021 18:48 Min. Verfügbar bis 30.07.2022 WDR 5 Von Sarah Emminghaus


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