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Eifersucht – über ein ambivalentes Gefühl

Mädchen mit Handy schaut eifersüchtig auf lächelndes Mädchen neben sich, das ebenfalls auf ihr Handy schaut

Eifersucht – über ein ambivalentes Gefühl

Eifersucht hat viele Gesichter. Die einen leiden, die anderen sind genervt. Wann ist fehlende Eifersucht ein Zeichen von Gleichgültigkeit und wann wird sie gefährlich? Über ein zwiespältiges Gefühl in Arbeit, Liebe und Freundschaft.

"Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft" - dieses Zitat wird dem Philosophen Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher zugeschrieben. Einerseits gilt die Eifersucht als normale Begleiterscheinung von Freundschaft, Zuneigung und Liebe. Liegt einem ein Mensch am Herzen, wird alles, was diese Beziehung potentiell gefährden kann, als bedrohlich angesehen. Eifersucht auf Arbeitskollegen kann Menschen zu stärkeren Leistungen motivieren.

Vieles, was früher als Romantik verklärt wurde, wird inzwischen kritisch hinterfragt. Das Handy des Partners durchsuchen, immer wieder anrufen, wenn der Freund oder die Freundin alleine unterwegs ist - was ist noch Verlustangst, die sich aus aufrichtiger Liebe speist, was ist Kontrollwahn und Besitzanspruch? Wie steht es um das Gefühl in Beziehungen, in denen mehr als zwei Menschen miteinander verbunden sind?

Autorin: Carolin Courts
Redaktion: Gundi Große

Eifersucht - über ein ambivalentes Gefühl

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 05.03.2019 18:23 Min. WDR 5 Von Carolin Carolin

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