Vorgärten des Grauens

 Pflanzen ragen aus einem Vorgarten mit grauen und schwarzen Kieselsteinen.

Vorgärten des Grauens

Ob Obstbäume, Rosen, Flieder oder riesige Sonnenblumen – Vorgärten bieten Platz für eine Vielzahl an Pflanzen. Doch seit einiger Zeit verschwinden die grünen Beete vor der Haustür und weichen sogenannten "Gärten des Grauens".

Das Bild der üppigen Vorgärten ist mancherorts Geschichte. Kannte man Vorgärten einst als farbenfrohes Aushängeschild des Hauses, zeichnet sich nun ein anderes Bild ab: Anstelle der Blumen gibt es Pflastersteinen und Schotter, statt Vegetation Beton.

Das hat Folgen für das Mikroklima und die Natur: Insekten verhungern, ganze Stadtviertel heizen sich im Sommer auf, und das Regenwasser kann nicht mehr im Boden versickern. Deshalb wollen viele Kommunen in NRW etwas gegen die "Schotterwüsten" unternehmen. Gleichzeitig will der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau mit seiner Aktion "Rettet den Vorgarten" Hausbesitzer wieder vom Charme des Pflanzens überzeugen.

Autorin: Karin Lamsfuß

Redaktion: Lioba Werrelmann

Vorgärten des Grauens

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 28.05.2019 20:53 Min. Verfügbar bis 26.05.2020 WDR 5 Von Karin Lamsfuß

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