Ein junges Mädchen in den 1970er Jahren auf einem Fahhrad

Wie das Fahrrad die Emanzipation vorantrieb

Ein Sportgerät, ein Lastenträger, eine Gleichgewichtsübung, eine rollende  Versuchung – das Fahrrad ist universell. Als es Ende des 19. Jahrhunderts erfunden wurde, stellte sich heraus, dass nichts der Emanzipation besser diente, als eben ein Rad.

Frauen waren in gesellschaftliche Zwänge und ins Korsett eingeschnürt. Beides musste weg, wenn sie sich entschlossen, auf ein Rad zu steigen. Radfahren war Freiheit und Unabhängigkeit, Abenteuer und Provokation. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts englischen Suffragetten für das Wahlrecht kämpften, wurden die Demonstrationen von den Eigenständigsten unter ihnen organisiert: den Fahrradfahrerinnen.

In religiös konservativen Gesellschaften ist das Fahrrad bis heute für Frauen verboten. Es gilt als unweiblich, gefährlich, als Verstoß gegen die guten Sitten. Aus der aktuellen Verkehrspolitik dagegen ist es nicht mehr wegzudenken. Monika Buschey erzählt von der Entwicklung einer revolutionären Erfindung und lässt Frauen zu Wort kommen, denen ihr Fahrrad zum Freund geworden ist.     

Buchtipp:

Hannah Ross: Revolutions – Wie Frauen auf dem Fahrrad die Welt veränderten. mairisch Verlag (8. März 2022). 320 Seiten. 24 Euro.

Autorin: Monika Buschey

Redaktion: Gundi Große

Wie das Fahrrad die Emanzipation vorantrieb

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 27.05.2022 17:44 Min. Verfügbar bis 25.05.2023 WDR 5 Von Monika Buschey


Download