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Die Ausrottung der Pocken

Pockenimpfung in Israel 2002

Die Ausrottung der Pocken

Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie wünschen sich viele, das Coronavirus vollständig zu besiegen. Einmal ist der Menschheit so etwas schon gelungen. Die Pocken gelten seit 1980 als ausgerottet. Sarah Emminghaus beschreibt, wie die Krankheit weltweit verschwand.

Die Pocken haben die Menschheit über Jahrtausende hinweg geplagt. Alleine im 20. Jahrhundert starben etwa 300 Millionen Menschen an der Krankheit, die durch ihre charakteristischen Pusteln unübersehbar war. Dabei war es im 18. Jahrhundert schon zu einem medizinischen Durchbruch gekommen: Ein britischer Landarzt entdeckte eine Impfung gegen die Krankheit – die erste Impfung jemals. Im 20. Jahrhundert gelang es der Weltgemeinschaft sogar, die Pocken von der Erde verschwinden zu lassen: Im Jahr 1980 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pocken offiziell für ausgerottet – bis heute die einzige von der Menschheit ausgerottete Krankheit.

Was können wir aus der Pockenbekämpfung für die Corona-Pandemie lernen? Lässt sich Covid-19 ausrotten – und wenn nein, wie kommen wir da sonst raus?

Autorin: Sarah Emminghaus

Redaktion: Jessica Eisermann

Die Ausrottung der Pocken

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 30.04.2021 22:44 Min. Verfügbar bis 30.04.2022 WDR 5 Von Sarah Emminghaus


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