Schild an der Deutsche Schule Erbil, Irak

Schule für Rückkehrer-Kinder – Die Deutsche Schule Erbil

Erbil – eine Großstadt im Norden des Irak. Die Menschen hier sprechen Kurdisch. Doch am südwestlichen Stadtrand liegt eine Schule, in der vor allem Deutsch zu hören ist. Anders als an anderen Deutschen Auslandsschulen lernen hier vor allem kurdische Mädchen und Jungen, die mit ihren Familien zuvor in Deutschland gelebt haben. Matthias Holland-Letz hat die Schule besucht.

"Oh, Gott, Irak?" Viele assoziieren das Land mit Bagdad und Autobomben. Tim Schulte - Lehrer aus dem Siegerland -unterrichtet an der Deutschen Schule Erbil. Er sagt, die Region rund um Erbil sei "relativ sicher".

Insgesamt gibt es rund 140 Deutschen Auslandsschulen, die zu deutschen Schulabschlüssen führen. Diese Bildungseinrichtungen richten sich an die Kinder deutscher Manager, Entwicklungshelferinnen oder Botschaftsangehöriger, die im jeweiligen Gastland arbeiten. Auch die einheimische Mittel- und Oberschicht schickt ihren Nachwuchs gerne auf eine Deutsche Auslandsschule.

Die Deutsche Schule Erbil richtet sich an Rückkehrer-Kinder. Gegründet wurde sie 2010, wärhend des Wirtschaftsbooms in Irakisch-Kurdistan. Damals kehrten immer mehr kurdische Familien, die vor Krieg und Bürgerkrieg nach Düsseldorf, Lübeck oder Mannheim geflüchtet waren, zurück.

Autor: Matthias Holland-Letz

Redaktion: Dobrosavljevic, Valentina

Schule für Rückkehrer-Kinder – Die Deutsche Schule Erbil

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 15.08.2022 21:48 Min. Verfügbar bis 15.08.2023 WDR 5 Von Matthias Holland-Letz


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