Der Soundtrack der Wende

Berlin: Mit Wunderkerzen in den Händen freuen sich die Menschen auf der Berliner Mauer über die Öffnung der deutsch-deutschen Grenzen.

Der Soundtrack der Wende

Popmusik aus dem Westen hat die Zeit der Wende stark geprägt. WDR 5-Moderator Uwe Schulz blickt mit Kolleg*innen aus der ehemaligen DDR zurück auf das Jahr 1989 und spricht mit ihnen über ihren persönlichen Soundtrack.

Als Bruce Springsteen in Ost-Berlin spielte, war Moderatorin Andrea Ballschuh klar: Hier passiert gerade etwas. Die Musik aus dem Westen schwappte in den Osten über und war ein Zeichen dafür, dass sich die DDR politisch veränderte. Das System bekam Risse.

Auch wenn Fernsehmoderator Karsten Schwanke bei David Hasselhoffs "Looking for Freedom" immer noch schlecht wird, ist er für viele ein Symbolsong des Mauerfalls. Für WDR 5- Moderator Golo Schmidt musste etwas Härteres her: The Scorpions oder Black Sabbath. Doch egal, welcher Song symbolisch für die Wende steht. Klar ist: Musik aus dem Westen hat in dieser Zeit eine entscheidende Rolle gespielt. Sie war ein Symbol der Freiheit – und hat vielleicht sogar die ersten Löcher in die Mauer geschlagen.

Autor: Uwe Schulz

Redaktion: Verena Cappell und Julia Lührs

Der Soundtrack der Wende

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 04.11.2019 18:26 Min. Verfügbar bis 03.11.2020 WDR 5 Von Uwe Schulz

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